Vom 6. bis 19. Mai findet in diesem Jahr die Wuppertaler Literatur Biennale statt. Die Veranstaltung, die zum vierten Mal durchgeführt wird, steht unter dem Motto #SchönLügen. „Das Motto greift eines der relevantesten Themen unserer Gegenwart auf: Die Beeinflussung der medialen Welt - vor allem des Internets - durch das Postfaktische, durch Hate Speech oder Fake News. Lügen werden "schön geschrieben" und gewinnen an Bedeutung“, erläutert Kulturdezernent Mathias Nocke die thematik der Literatur Biennale 2018. Im Gegensatz dazu stehe die Fiktion als die Kunst, Verdrängtes oder Ausgegrenztes in literarischen Werken sichtbar zu machen und damit gesellschaftliche Komplexitäten auszuleuchten.

Erwartet werden so ambitionierte Autorinnen und Autoren wie Irene Dische, Linda Boström Knausgård, John von Düffel, Jan Wagner, Sten Nadolny, Volker Kutscher oder Wolf Biermann. „Es freut mich, dass erstmals Anja Kampmann, eine unserer früheren Literaturpreisträgerinnen, mit einer eigenen Lesung auftreten wird“, so Nocke. Am 6. Mai wird Bodo Kirchhoff als Gastredner die Biennale eröffnen,  die erstmals auch in der Stadtbibliothek stattfindet. Dann wird Kirchhoff den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale überreichen.