Noch ist tiefer Winter, aber in etwa elf Wochen beginnt die Freibadsaison. In der Regel um den 1. Mai. Ein Bad allerdings muss um die Öffnung bangen: Am Eckbusch fehlt noch ein Schwimmmeister. Der überwacht den gesamten Badebetrieb. Dazu gehören unter anderem Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Bad, die Überwachung der Wasserqualität und die Wartung der Wasseraufbereitungsanlage.

Wie die Westdeutsche Zeitung (WZ) berichtet, sucht der Förderverein des Bades (FFE) um die Vorsitzenden Birgit Ansorg und Thorsten Brinks händeringend nach einer solchen Fachkraft. „Das wird von Jahr zu Jahr schwieriger“, wird die 1. Vorsitzende zitiert. Grund sei die Befristung des Arbeitsvertrages auf die Zeit von April bis September, also ein halbes Jahr. Den ehrenamtlichen Betreibern sitzt jetzt schon die Zeit im Nacken, weil noch einige Arbeiten anstehen, wie die Teilpflasterung des Festplatzes, die Fertigstellung der Installation in der alten Toilettenanlage.

Immerhin ist der Betrieb des Kiosks im Bad gesichert. Jenny Kirchhoff wird die Beköstigung der Gäste erneut übernommen. Was allerdings voraussetzt, dass der Förderverein noch einen Schwimmmeister findet.

  • Noch bis 18. März geöffnet ist das Winter-Freibad Neuenhof, das mit 28 Grad warmem Wasser lockt. Zugang allerdings nur mit Zehnerkarte (45 Euro für Erwachsene), die allerdings auch für die Sommersaison (1. Mai bis 30. September) gilt.