Mit 10,4 Prozent hat DIE LINKE wieder ein Ergebnis über dem NRW-Durchschnitt (7,5%) erreicht, diesmal sogar über dem Bundesdurchschnitt.

Die Dialogbereitschaft von Teilen der Mittelschichten Wuppertals hat die Tür zu einem überdurchschnittlichen Wahlergebnis geöffnet. „Wir verstehen das Ergebnis als Bestätigung, in unserer eingeschlagenen Politik fortzufahren, die Interessen der kleinen Leute in den Vordergrund zu stellen und Ungerechtigkeiten in den Blick zu nehmen“,betont Bernhard Sander, der Direktkandidat im Wahlkreis 102.

Kreissprecherin Susanne Herhaus betont: „Wir sehen in dem Wahlergebnis einen Vertrauensbeweis der 18.000 Wuppertalerinnen und Wuppertaler, die DIE LINKE gewählt haben.“ Sie schloss sich dem Dank des Direktkandidaten an die Aktiven ihrer Partei im Wahlkampf an. Cornelia Weiß, ebenfalls Kreissprecherin, richtet den Blick in die Zukunft: „Das Ergebnis ist die Basis für unseren Kommunalwahlkampf 2020.Jetzt gilt es, die neuen Mitglieder einzubinden, die vermehrt zur Partei kommen.“

Susanne Herhaus ergänzt: „ DIE LINKE sieht sich weiterhin in der Pflicht, den Rechtspopulismus auf allen Ebenen zu bekämpfen.

In den nächsten vier Jahren wird es zudem darauf ankommen, die etablierten Parteien aufzufordern, den sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft endlich wieder in das Zentrum der Politik zu stellen. Die soziale Spaltung ist in Wuppertal immer mehr auch eine räumliche Spaltung und ein Gefälle in der demokratischen Beteiligung.

DIE LINKE wird ihre Vorschläge gegen die Spaltung in Arm und Reich, Oben und Unten einbringen. Wir werden insbesondere den direkt gewählten Wuppertaler SPD-Abgeordneten an seine im Wahlkampf versprochenen Aufträge erinnern.“