Die Fraktion der Freien Demokraten fragt in einer Großen Anfrage zur Planungs- und Baubegleitkommission nach dem Eröffnungstermin für den Busbahnhof am Döppersberg. Dieser war ursprünglich für Ende 2018 vorgesehen, da die Bahn den Bereich als Andienung für die Bahnhofssanierung gebraucht hätte.

„In diesem Zusammenhang stellen sich selbstverständlich noch weiter Fragen, die sich aus dem Rückzug der Bahn ergeben“, so Alexander Schmidt, Fraktionsvorsitzende der FDP-Ratsfraktion und ergänzt: „Wer soll eigentlich einen Bahnhof kaufen, für dessen Sanierung es dann keine Andienung mehr gibt, wenn der Busbahnhof erst einmal im Betrieb ist?“

Die FDP fordert von der Fachverwaltung rasche Klärung der vielen offenen Fragen.

Schmidt: „Die vielen Unklarheiten, die sich aus dem Rückzug der Bahn aus dem Hauptbahnhofsgebäude ergeben, schaffen Probleme, welche weiter auch die an den frisch sanierten Döppersberg angrenzenden Gebäude betreffen. All das trübt die Freude über eine dem Grunde nach gelungene Sanierung erheblich.“

Die Freien Demokraten fordern alle notwendigen Informationen, nebst zeitlichem Fahrplan und Klärung der drängensten Fragen am Döppersberg.

„Wir wünschen eine Klärung über das weitere Vorgehen am Döppersberg. Was wird aus dem Hauptbahnhofgebäude und welche Optionen gibt es hier überhaupt? Welche Gespräche werden mit wem geführt? Gibt oder gab es hierzu Gespräche mit der Clees-Gruppe, die ja das Gebäude der ehemaligen Bundesbahndirektion zu einem FOC entwickelt? Schließlich gibt es neben dem FOC und dem eigentlich geplanten Anschluss der ehemaligen Hauptpost noch Fragen zum Hauptbahnhofsgebäude und einer möglichen Talstation für eine Seilbahn zu beantworten. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit einer Gesamtlösung? Falls nicht, wie kann einem möglichen Investor die Andienung des Hauptbahnhofsgebäudes gewährleistet werden, wenn der Busbahnhof im Betrieb ist? Ergeben sich hieraus weitere zeitliche Verzögerungen? Wir erwarten vom Oberbürgermeister und insbesondere vom zuständigen Stadtentwicklungsdezernent Meyer konkrete Antworten“, so Schmidt abschließend.