Städtebau ist eine Daueraufgabe, der sich die Politik mit Augenmaß und Vision gleichermaßen stellen muss. Die-se Meinung vertritt die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf, nachdem im zuständigen Strukturausschuss jetzt Bilanz zum „Städtebauförderprogramm 2017“ gezogen worden ist. 

„Wir wollen Wohnräume sanieren, modernisieren und dem Wandel der Lebensbedürfnisse der Menschen an-passen. Insofern ist es nur konsequent, in den Stadtteilen zielgerichtet zu investieren“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Müller, der auch stellv. Vorsitzender seiner Fraktion im Regionalrat ist. 

Zur Umsetzung des Städtebauförderprogramms im vergangenen Jahr sind seitens des Landes für Maßnahmen im Geltungsbereich des Regionalrats Fördermittel in Höhe von insgesamt 39,1 Millionen Euro für insgesamt 31 Maßnahmen bewilligt worden. Die Palette der Projekte reicht in Wuppertal allein im vergangenen Jahr von rund 4,6 Mio. € für das Programm „Soziale Stadt Heckinghausen“ über knapp 7 Mio. € Fördermittel für den neuen Döppersberg und die Gestaltung der Barmer Innenstadt bis zu Vorhaben zur Förderung des sozialen Zusammen-halts in Oberbarmen und Wichlinghausen in Höhe von 5,3 Mio. €. Damit gingen über 43 Prozent der in 2017 im Regierungsbezirk Düsseldorf bereitgestellten Mittel in unsere Stadt.

„Die kommunale Infrastruktur muss mit der Zeit gehen. Problem-Immobilien und Brachflächen verdeutlichen gerade in unserer Stadt den akuten Handlungsbedarf, dem wir uns stellen müssen und wollen“, so der CDU-Politiker. „Die Projekte des Städtebauförderungspro-gramms tragen ferner in hohem Maß dazu bei, die Beschäftigung im örtlichen Handwerk und im regionalen Baugewerbe zu sichern. Nicht zuletzt geht es aber auch darum, bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen zur Ver-besserung unseres Stadtbilds Privatinitiative zu unterstützen.“

„Mit den Zuschüssen fördern wir die soziale und kulturelle Infrastruktur und damit auch den Kampf gegen dauer-haft leerstehende Geschäfte und Wohnungen“, betont Müller. „Dabei möchten wir nicht nur den rein baulichen Zustand unserer Stadtteile verbessern, sondern vielmehr auch die Lebensqualität ihrer Bewohner wiederherstellen, erhalten oder verbessern.“